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Hokuzai Feminisiert 3 Samen

Hokuzai Feminisiert 3 Samen

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Auf einen Blick

Merkmal Wert
Genetik Zkittlez x Gelato #33
Typ Feminisiert, Photoperiodisch
THC 22 bis 26 %
CBD unter 1 %
Terpene Myrcen, Limonen, Linalool
Blütezeit 8 bis 9 Wochen
Ertrag Indoor 450 bis 550 g/m²
Ertrag Outdoor 500 bis 600 g/Pflanze
Wuchshöhe 100 bis 150 cm
Schwierigkeit Mittel

Zur Sorte

Hokuzai ist eine Kreuzung aus Zkittlez und Gelato #33. Zkittlez ist eine Grape Ape x Grapefruit-Kreuzung mit einem intensiven, süßen Fruchtgummi-Profil, das in der Zuchtszene für seine Klarheit und Intensität bekannt ist. Gelato #33 ist ein Sunset-Sherbet-Thin-Mint-GSC-Phänotyp mit einem cremigen, süßlich-fruchtigen Dessert-Profil und einer Harzproduktion, die über andere GSC-Kreuzungen hinausgeht. Die Kombination ergibt ein Profil, das intensiv-fruchtig beginnt und in eine cremige Dessert-Tiefe übergeht – Fruchtgummi und Gelato gleichzeitig.

Hokuzai ist im Feminisierten-Sortiment die direkteste Zkittlez-Gelato-Kreuzung. Das Profil ist zugänglicher als bei komplexeren Drei-Wege-Kreuzungen, aber mit einer Tiefe, die bei reinen Zkittlez-Sorten nicht vorkommt. Der Name – nach dem japanischen Maler Katsushika Hokusai – verweist auf die Farbintensität der Buds, die unter kühleren Bedingungen ein Farbenspiel erzeugen, das an japanische Holzschnitte erinnert.

Terpenprofil und Aroma

Myrcen dominiert mit einer süßlich-fruchtigen Basis aus der Zkittlez-Linie, die das Fruchtgummi-Profil trägt und ihm eine Indica-Tiefe gibt. Limonen bringt eine frische, helle Note, die das schwere Myrcen-Profil auflockert und dem Aroma eine Frische gibt, die bei reinen Indica-Dessert-Sorten nicht vorkommt. Linalool bringt die cremige Gelato-Qualität aus der Gelato-#33-Linie – es ist das Terpen, das das Fruchtgummi-Profil in eine Dessert-Richtung lenkt und Hokuzai von reinen Zkittlez-Sorten unterscheidet.

Das Aroma ist intensiv-fruchtig mit einer cremigen Tiefe: Fruchtgummi im Vordergrund, Gelato-Cremigkeit im Hintergrund. Beim Curing verstärkt sich die cremige Note und das Fruchtgummi-Profil wird reifer. Das Profil ist eines der zugänglichsten im Feminisierten-Sortiment – süß, fruchtig, cremig, ohne die Komplexität von Drei-Wege-Kreuzungen.

Aussehen der Blüten

Mittelgroße bis große Buds mit einer gleichmäßigen Trichomschicht. Die Farbvariabilität ist bei Hokuzai ausgeprägt: Unter kühleren Bedingungen zeigen sich lila, violette und orange Farbtöne aus beiden Elternlinien gleichzeitig – das Farbenspiel, das dem Namen seinen Ursprung gibt. Die Pistillen sind orange bis kupferfarben. Die Budstruktur ist mittelkompakt mit einer guten Harzschicht vom Gelato-#33-Anteil.

Anbau

Hokuzai Feminisiert ist anspruchsvoller als einfachere Feminisierte, aber unkomplizierter als reine GSC- oder Chemdawg-Sorten. Die Zkittlez-Genetik ist robuster als viele moderne Kreuzungen, der Gelato-#33-Anteil bringt eine leichte Empfindlichkeit gegenüber Nährstoffstress mit. Nährstoffe ausgewogen halten, zu viel Stickstoff in der Blüte beeinträchtigt das fruchtige Profil. Für die Farbentwicklung Nachttemperatur auf 16 bis 18 °C senken. Indoor unter 12/12 nach der Wachstumsphase. Outdoor ab Mitte April keimähig, Ernte bis Ende September.

Häufige Fragen

Warum heißt die Sorte Hokuzai?

Der Name verweist auf den japanischen Maler Katsushika Hokusai, bekannt für intensive Farbkompositionen in seinen Holzschnitten. Die Farbvariabilität der Buds unter kühleren Bedingungen – lila, violett, orange gleichzeitig – erinnert an die Farbintensität seiner Werke. Das ist eine Beschreibung, keine Marketingerfindung.

Was unterscheidet Hokuzai von reinen Zkittlez-Sorten?

Der Gelato-#33-Anteil bringt eine cremige Linalool-Note, die das Fruchtgummi-Profil der Zkittlez-Linie in eine Dessert-Richtung lenkt. Reine Zkittlez-Sorten haben ein intensiveres, aber weniger komplexes Fruchtprofil. Hokuzai ist durch die Gelato-Cremigkeit ausgewogener und hat eine Tiefe, die bei reinen Zkittlez-Sorten nicht vorkommt.

Wie entwickelt sich das Profil beim Curing?

Die cremige Linalool-Note verstärkt sich beim Curing und das Fruchtgummi-Profil wird reifer. Nach 2 Wochen ist das Profil frisch-fruchtig. Nach 4 bis 5 Wochen tritt die Gelato-Cremigkeit stärker hervor und das Profil wird ausgewogener. Das Myrcen-Profil entwickelt sich beim Curing langsamer als Limonen-Profile.

Wie stark ist die Farbvariabilität bei Hokuzai?

Ausgeprägt – beide Elternlinien haben eine Anthocyan-Produktion, die sich bei kühleren Temperaturen verstärkt. Bei Temperaturen unter 16 °C in der Spätblüte zeigen sich lila, violette und orange Farbtöne gleichzeitig. Das Farbenspiel ist bei Hokuzai besonders ausgeprägt, weil beide Elternlinien unterschiedliche Anthocyan-Profile haben, die sich gegenseitig ergänzen.

Anmerkung vom OWL-Farms Team

Hokuzai ist die Sorte, bei der der Name eine konkrete Beobachtung beschreibt: Die Farbkombination aus lila, violett und orange in der Spätblüte ist so ausgeprägt, dass man versteht, warum jemand an Hokusai gedacht hat. Das Profil – Fruchtgummi mit Gelato-Cremigkeit – ist das, was man erwartet. Die Farben sind das, was man nicht erwartet.

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