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White Widow Feminisiert 3 Samen

White Widow Feminisiert 3 Samen

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Auf einen Blick

Merkmal Wert
Genetik Brazilian Sativa x South Indian Indica
Typ Feminisiert, Photoperiodisch
THC 18 bis 22 %
CBD unter 1 %
Terpene Myrcen, Caryophyllen, Limonen
Blütezeit 8 bis 9 Wochen
Ertrag Indoor 450 bis 550 g/m²
Ertrag Outdoor 500 bis 600 g/Pflanze
Wuchshöhe 100 bis 150 cm
Schwierigkeit Einfach

Zur Sorte

White Widow ist eine Kreuzung aus einer brasilianischen Sativa und einer südindischen Indica, die in den 1990er Jahren in den Niederlanden entwickelt wurde. Sie gehört zu den wenigen Sorten, die über drei Jahrzehnte hinweg relevant geblieben sind – nicht durch Hype, sondern weil das Profil und die Anbaucharakteristik konstant überzeugen. Die Trichomschicht, die den Namen erklärt, ist auch heute noch ein Referenzpunkt für Harzproduktion in klassischen Sorten.

Im Sortiment steht White Widow Feminisiert für eine andere Ära als die modernen Cali-Sorten. Wer Gelato, Runtz oder Jealousy kennt und verstehen will, wie Cannabis vor der Dessert-Welle aussah, findet hier eine der präzisesten Antworten. Das Profil ist nicht nostalgisch – es ist einfach anders.

Terpenprofil und Aroma

Myrcen dominiert mit einer erdigen, leicht holzigen Basis – das ist das Profil, das White Widow von modernen Frucht- und Dessert-Sorten klar unterscheidet. Keine Süße, keine Cremigkeit, keine tropische Note – stattdessen eine Erdigkeit, die direkt aus der Indica-Linie kommt. Caryophyllen bringt eine würzige, leicht pfeffrige Note, die das Profil intensiviert. Limonen ergänzt mit einer dezenten Zitrusnote, die das erdige Profil auflockert ohne es zu verändern.

Das Aroma ist erdig-würztig mit einer holzigen Tiefe: klar, direkt, ohne die Komplexität moderner Kreuzungen. Beim Curing verstärkt sich die erdige Note und wird runder. Das Profil ist eines der bekanntesten in der Geschichte der Sorte – wer es kennt, erkennt es sofort.

Aussehen der Blüten

Mittelgroße bis große Buds mit einer außergewöhnlich dichten Trichomschicht, die den Buds eine weißliche, fast silberne Färbung gibt – daher der Name. Die Grundfarbe ist mittelgrün, die Pistillen sind orange bis rostrot. Keine lila Farbtöne, keine exotischen Farbspiele – White Widow ist optisch durch die Trichomschicht definiert, nicht durch Anthocyane. Die Budstruktur ist mittelkompakt mit einer guten Belüftung.

Anbau

White Widow Feminisiert ist eine der unkompliziertesten Sorten im Feminisierten-Sortiment. Sie toleriert Temperaturschwankungen, verzeiht Fehler bei der Bewässerung und reagiert nicht übermäßig empfindlich auf Nährstoffschwankungen. Indoor unter 12/12 nach der Wachstumsphase. Outdoor ab Mitte April keimähig, Ernte bis Ende September. Die Trichomschicht entwickelt sich auch unter suboptimalen Bedingungen gut – das ist eine der Eigenschaften, die White Widow über Jahrzehnte populär gehalten hat.

Häufige Fragen

Warum ist White Widow nach über 30 Jahren noch relevant?

Das Profil ist stabil und konsistent – jede Generation White Widow liefert dasselbe Ergebnis. In einer Zeit, in der neue Sorten oft instabil sind und stark zwischen Phänotypen variieren, ist diese Konsistenz ein echter Vorteil. Dazu kommt die Robustheit im Anbau, die White Widow für Einsteiger und erfahrene Grower gleichermassen interessant macht.

Warum hat White Widow keine lila Farbtöne?

Die brasilianische Sativa x südindische Indica Genetik produziert keine nennenswerten Anthocyane. Lila Farbtöne entstehen durch Anthocyan-Produktion, die bei modernen Dessert- und Frucht-Sorten durch gezielte Selektion verstärkt wurde. White Widow ist älter als diese Selektionstrends – das Erscheinungsbild ist durch die Trichomschicht definiert, nicht durch Farbe.

Welche Wachstumsphase empfiehlt sich für maximale Trichomproduktion?

6 bis 8 Wochen Wachstumsphase Indoor, dann Umstellung auf 12/12. Längere Wachstumsphasen erhöhen den Ertrag, aber die Trichomproduktion ist bei White Widow auch bei kürzeren Wachstumsphasen überdurchschnittlich. Die Trichomschicht ist genetisch bedingt, nicht nur anbauabhängig.

Wie verhält sich White Widow Feminisiert bei Outdoor-Grows in Deutschland?

Sehr gut – die Robustheit der Genetik macht sie wetterfest. Outdoor-Ernte bis Ende September, was bedeutet, dass sie die typischen deutschen Herbstregen noch vor der Ernte übersteht. Der hohe Ertrag von bis zu 600 g pro Pflanze ist auch unter deutschen Bedingungen realistisch.

Anmerkung vom OWL-Farms Team

White Widow Feminisiert ist die Sorte, die man anbauen sollte, bevor man urteilt, ob klassische Sorten noch relevant sind. Das erdige, würzige Profil und die weiße Trichomschicht sind keine Nostalgie – sie sind das Original, von dem viele moderne Sorten abstammen. Wer nur Cali-Genetik kennt, wird überrascht sein, wie anders und wie gut das ist.

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